Der König der Löwen   / 01. Februar 2010

Ich konnte mich lange nicht für Musicals begeistern. Zum einen, weil alle Musicalfilme schlechte Filme sind. Vielleicht ändert sich das, Charlie und die Schokoladenfabrik fand ich als Film z.B. nicht total schlecht. Zum anderen hatte ich bei Musicals immer Sorge, dass sie vielleicht zu routiniert runtergespielt werden und sich letztlich die Aufführungen nicht unterscheiden oder schlimmeres. Es ist, denke ich, eines der wichtigen Merkmale von Theater, das jede Aufführung ein Unikat ist und man als Zuschauer zwei verschiedene Erlebnisse hat, wenn man sich ein Stück zweimal anschaut. Eben weil eine Rolle nicht nur als Rolle sondern auch als jeweils konkretes Spiel eine Herausforderung ist, der sich ein Schauspieler in jeder Aufführung stellen muss.

Ein weiterer Unterschied zwischen Musical und Theater ist jedoch auch, dass im Musical gesungen wird und dass das Singen sogar im Vordergrund stehen kann. Die Gefahr ist, dass auf der großen Bühne die Aufgabe der Publikumsbeeindruckung eher dem Gesang als dem Schauspiel zugeteilt wird. Es ließe sich noch einiges sagen: die großen Masken und Kulissen können vom Schauspiel ablenken. Oder gar: der Schwerpunkt des Stückes selbst kann vom Schauspiel & Handlung in Gesang & Kulisse gelegt werden – man kann sich Stücke vorstellen, denen das gut bekommt – doch dann bevorzuge ich den Film.

Wenn man sich das durchdenkt und plant sich König der Löwen in Hamburg anzugucken, kann man also erst mal viele mögliche Befürchtungen entwickeln. Das Stück wird achtmal in der Woche aufgeführt und im Hintergrund steckt eine Riesenfirma, die sicherlich mehr Geld damit verdient, als viele Bundesligavereine mit ihrem publikumsträchtigen Fußballspiel. Es liegt also nicht fern, nicht zu euphorisch nach Hamburg zu fahren, wenn man ein eingefleischter Theaterfan ist.

Andererseits: Ein Musical hat eine eigene Bühne, die von Grund auf und mit viel Geld nach spezifischen Bedürfnissen gebaut werden kann. Es gibt nicht nur einen Autoren, Regisseur und 5 Hauptdarsteller sondern ein riesiges Künstlerteam, meistens eine bereits auf anderen Ebenen erfolgreiche Vorlage der Handlung. Darüber hinaus viel Geld für den laufenden Betrieb: Hinter der Bühne, unter der Bühne – ein Orchester samt Chor – Masken- und Kulissenbildner mit dauerhaften Budget und viel Geld für die besten Schauspieler und Sänger im weltweiten Vergleich.

Musicals sind also, genau genommen, überdimensionierte Theater in denen alle Beteiligten sich komplett ausleben können. Stücke können über Jahre wachsen und gedeihen – und stets offen bleiben für kleine Änderungen die, richtig platziert, ihre Wirkungen über ihren Moment hinaus entfalten können.

Soweit die Vorarbeit. Über das König-der-Löwen-Musical will ich kurz subjektives theater- und musicalspezifisches sagen.

Schauspiel: Das Stück hat 12 Hauptrollen und pro Aufführung 37 Darsteller auf der Bühne. Jede von ihnen ist in allen notwendigen Hinsichten perfekt. Die beiden Löwenkönige Mufasa und Scar sind darunter nochmal Highlights. Mufasa (Wilson Michaels) hat die Ausstrahlung und afrikanisch-sonore Stimme eines wahren Königs, der zum einen mächtiger Herrscher seines geweihten Lands ist, zum anderen aber auch besorgter Vater – eine Mischung die eine wahre Herausforderung für’s Schauspiel ist. Auf der anderen Seite Scar (Willi Welp), sicherlich das beste Schauspiel das ich jemals auf einer Bühne sah. Ich wüsste gar nicht, wie ich es weiter beschreiben soll. Auf diesem Level könnte man nun das ganze Ensemble beschreiben. Besonders erwähnenswert ist jedoch, dass alle Charaktere keine Menschen sind und viele auch nicht in Form von Menschen gespielt werden. Insbesondere Timo, Pumbaa und Zazu sind Tiere, die auch als Tiere gespielt werden. Im Hintergrund steht zwar jeweils ein Schauspieler (der nicht versteckt wird) aber es spielen tatsächlich die Puppen – und zwar gerade nicht in Form von Puppenspiel sondern als vollkommene, eigene Charaktere. Es fällt einem während der Aufführung gar nicht auf aber man wundert sich im Nachhinein, wenn man erzählen will, wie die Puppen von den Schauspielern gespielt wurden – weil es tatsächlich nur eine Einheit von Puppe und Schauspieler gab – bis hin zum Mimikspiel und einzelnen Fingerbewegungen. In der Hinsicht war es nicht nur erstklassig, sondern eine ganz eigene Klasse von Schauspiel.

Musik: Die Musik ist größtenteils die des Films, die in den wichtigen Nuancen für das Musical adaptiert wurde. Die passendste Anekdote zur Musik stammt von Hans Zimmer selbst. Er hat damals das Angebot von Disney für die Komposition angenommen um seine Tochter mal mit zur Premiere einer seiner Filme mitnehmen zu können. Aber wie es mit Kinderfilmen so ist, sie behandeln das Grundsätzlich und plötzlich musste Hans Zimmer ein Motiv schreiben, dass die Trauer von Simba über den Tod seines Vaters ausdrückt. Letztlich schrieb er die Musik, die seine eigene Trauer über den Tod seines Vaters behandelt. Als Gipfel gab es dafür den Oscar. Der auf ewig einzige Oscar für Hans Zimmer, da er sich heute für jedes Projekt vertraglich zusichern lässt, nicht für den Oscar vorgeschlagen zu werden, da es zu viel Trubel für ihn bedeuten würde. Im Stück selbst wird die Musik live im Orchestergraben dirigiert wobei die Trommler links und rechts im Zuschauersaal offen sichtbar spielen. Hans Zimmer hat bislang nur ein Konzert mit seiner Musik gespielt – er hat zu viel Angst vor dem Publikum und schlecht gespielten Noten. Man muss sagen: wenn man sich eine König der Löwen Karte kauft bekommt man parallel ein live gespieltes, großartiges Hans-Zimmer-Konzert präsentiert, das seine Eigenwerte eigentlich nicht dem Musical unterordnen muss – aber eindrucksvoll tut.

Bühne: Was vielen Theaterstücken fehlt haben Musicals im Überfluss: Möglichkeiten Bühnen in Gänze zu gestalten und dann komplett auszunutzen. Wie beschrieben besteht die Gefahr, dass ein Musical unter zu viel Bühne leiden kann. Das ist in König der Löwen nicht der Fall. Die Bühne ist und bleibt im Spiel relativ leer. Sie steht, wie es sein soll, immer nur kurz im Mittelpunkt und bildet ansonsten genau das i-Tüpfelchen, das eine Bühne bestenfalls sein kann. Die Kulisse wird vor allem über Licht gestaltet. Es steht nichts im Weg und um Afrika, die Sonne und die Weite darzustellen ist es genau richtig.

Masken & Kostüme: Man kann sich die Gesichter des Stücks ergoogeln. Aus der Nähe betrachtet sind sie etwas zu dick aufgetragen – im Rahmen der Bühne und aus der Entfernung des Saals ist es genau richtig. Bis auf Simba durchläuft ja keiner der Protagonisten einen Persönlichkeitswandel – somit konnte von Anfang an jede Persönlichkeit direkt in Farbe und Form ins Gesicht gemalt werden. Hier fällt vor allem wieder Scar auf. Die Kostüme sind, das ist weithin bekannt, einzigartig. Man wird gleich in den ersten 10 Minuten in den Bann geschlagen, wenn alle Tiere durch die Zuschauerreihen auf die Bühne marschieren um den neuen Königssohn zu sehen.

Also zusammengefasst: Der König der Löwen ist ein perfektes Musical. Es überragt alles und ist mit Abstand das atemberaubendste was ich bisher auf einer Bühne sah oder mir vorstelle, was auf Bühnen darstellbar ist. Es ist perfekte Unterhaltung.

(Es gibt Zweit- und Drittbesetzungen der Rollen. Gestern war die Erstbesetzung komplett – ich hoffe das war nicht nur ein Glücksfall. Ich hab bei google auch gesehen, dass es mal Plüschkostüme gab… Die meine ich natürlich nicht.)

Das mächtigste Pärchen der Welt (im Kontrast)   / 28. Januar 2010

Das gucken von ‘The West Wing‘ verändert die Perspektive auf Politik. Es fällt vor allem leichter zu akzeptieren, dass Politik ein langer, unvorhersehbarer Weg ist, der (1) mit kleinen Schritten begangen wird die (2) oftmals nur gelingen, weil sie nicht in der Öffentlichkeit gegangen werden. Man könnte Merkel unterstellen, dass sie sehr erfolgreich oder zumindest engagiert Politik macht, weil sie, wenn man sie sieht, immer sehr müde aussieht.

Die Frage ist jedoch, ob sich eine Person im höchsten Staatsamt so sehr für Politik instrumentalisieren sollte oder ob es nicht doch eher auf Symbolisierung der Person ankommt. Im West Wing jedenfalls, ist der Präsident ein Symbol. Er gestaltet die großen Linien die dann für seinen Stab als Orientierung dient. Und, es gibt eine recht hoch gezogene Thematisierungsschwelle rund ums Oval Office. Der Präsident wird mit Absicht nicht in jede Verantwortung gezogen, damit sein Symbol möglichst unversehrt bleibt. Sein Name sind die letzten Worte, die auf die alltäglichen Gesetze geschrieben werden. Höchsten drei Themen werden direkt von ihm voran getrieben. (usw.)

Es fällt auf – das Kanzleramt arbeit ganz anders. Vielleicht vertraut Merkel ihrem Stab nicht, vielleicht haben sie tatsächlich was verwechselt, vielleicht ist das Kanzleramt zu nah am Parlament gebaut. Wie auch immer. Man kann Merkel nur raten Themen nicht so wichtig zu nehmen, dass man ständig Angst vor ihnen hat, politisches Handeln nicht nur auf politisches Entscheiden zu reduzieren, als Lichtgestalt statt im schwarzen Kostüm aufzutreten und vielleicht zu versuchen, nicht nur im Geschichtsbuch präsent zu sein, sondern auch im (sozusagen) praktischen Gedächtnis der Gesellschaft.

In den beiden (offiziellen) Bildern steckt all das drin.

Warum dreht sich die Wissenschaft manchmal im Kreis?   / 08. Januar 2010

In einem weiteren Experiment sollten Versuchspersonen, denen die Augen verbunden wurden, auf einem freien Feld versuchen, geradeaus zu laufen. Zufällig wichen die Wege von der geraden Linie ab, und das recht schnell. Manche Versuchspersonen versuchten geradeaus zu gehen und gingen in Kreisen, die manchmal sogar einen Durchmesser mit weniger als 20 Metern hatten. Kleine Abweichungen der sensomotorischen Reize scheinen sich zu verstärken und ein Rauschen zu erzeugen, das die Absicht durchkreuzt. Die Körperwahrnehmung reicht nicht aus, ohne Halt im Außen gerät man in die Selbsttäuschung. Dabei sollen unterschiedlich lange und kräftige Beine (biomechanische Asymmetrien) keine Rolle spielen, und auch andere spezifische “Neigungen” schließen die Wissenschaftler aus.

Die Neigung zum Kreisen könnte dafür sprechen, dass die Menschen lieber im Vertrauten bleiben und sich nicht in der Ferne verlieren wollen. Mit verbundenen Augen und ohne äußere Orientierungshilfen würden sich Menschen nach den Experimenten im Durchschnitt nicht weiter als 100 Meter von ihrem Startpunkt entfernen.

via TP: Warum wir zum Gehen im Kreis neigen.

Es gibt einige interessante Fragen, die Verhalten behandeln, die schlicht mit: “Weil man’s kann” beantwortet werden können. Und genauso gibt es wohl auch Fragen, die man mit “weil man es einfach nicht kann” beantworten kann. Sich auf solch eine einfache Antwort einzulassen, könnte bedeuten, dass man einen logischen Zirkel, der einen keine Antworten sondern immer nur weitere Fragen beschert, die einen immer wieder auf seine Ausgangsfrage zurückführen, durchbricht.

Also: Warum läuft der Mensch im Kreis, wenn er sich nicht orientieren kann? Weil er das Geradeauslaufen eben einfach nicht kann und die wahrscheinlichste Unterscheidung zu Geradeaus-Laufen eben Im-Kreis-Laufen ist.

Obama boxt sich durch   / 03. Januar 2010

Heroische Führung   / 02. Januar 2010

obama

Das neue Jahrzehnt ist angebrochen und neben den üblichen Klagen schleppen wir weiterhin handfeste Sorgen mit herum. Das Guantánamo-Lager ist noch immer auf und die Kriege gehen weiter. Die Schuld zuzurechnen ist jedoch schwierig, seit George W. Bush nicht mehr da ist.

Politik funktioniert einfach anders als man denkt. Das ist heute so und war auch zu Beginn nicht anders. Obama bleibt die richtige Wahl für seine Position. Solche Bilder sind für mich Begründung genug.

“Zivilisations”- statt “Natur”-schutz   / 09. Dezember 2009

Meadows: Wir müssen die Welt nicht retten. Die Welt wird sich selbst retten, so wie sie es immer getan hat. Manchmal dauert es eben einige Millionen Jahre, bis ein Schaden repariert und ein neuer Gleichgewichtszustand eingetreten ist. Die Frage ist vielmehr: Wie retten wir unsere Zivilisation?

via Klima-Debatte: “Kopenhagen ist ein riesiges Täuschungsmanöver”

Kirchen im weltoffenen Dorf   / 02. Dezember 2009

Malte Weldings Geschreibe ist mir oft zu abgeklärt, aber dieser Textenstieg scheint mir doch sehr angebracht:

Die Schweizer haben sich offline gegen den Neubau von Minaretten entschieden und nun wollen die deutschsprachigen Onliner nicht mal mehr die Kirche im Dorf lassen.

-> NETZEITUNG INTERNET NACHRICHTEN: Wenn Piraten das Minarett entern.

Schöne Dinge   / 02. Dezember 2009

Gläser

Dieses Glas ist schon ziemlich cool, noch wünschenswerter sind Ampeln mit einer Statusbar.

Cipher – Drinking glass. Psychic. | relogik.com

(via)

Genau: van Bommel und Lehmann, die übertragen Fussballfreude aufs Publikum.   / 09. November 2009

Bei vielen Spielen und vielen Spielern vermisse ich eine Freude, die sich aufs Publikum überträgt. Es ist zu viel Dienst nach Vorschrift, zu emotionslos. Dass sich mal einer mit dem Publikum anlegt oder mit dem Schiedsrichter, oder mal ein bisschen härter in den Zweikampf geht, um der Mannschaft zu zeigen, dass noch was geht – das vermisse ich.

via Im Gespräch: Lothar Matthäus: „Deutschland muss sich schämen“ – Bundesliga – Sport – FAZ.NET.

Update:

Oh Gott, was für ein Interview. Auf das obige Zitat “zu viel Dienst nach Vorschrift”, folgt zwei Antworten weiter: “Ich habe kein persönliches Verhältnis zu Bayern München. Die Zeit liegt lange zurück, ich habe dort meinen Job gemacht.”

Auf die Eingangsfrage, was er Deutschlands Fussball bieten könne, meint er: “Ein paar Ideen. Ein bisschen mehr Phantasie, speziell bei Standardsituationen. Da ist mir zu viel Schema F.” – vielleicht wirkt es nur auf mich so, aber diese nicht notwendige Konkretisierung auf “Standardsituation” + die Auswahl, gerade “Standardsituation” herauszugreifen ist irgendwie peinlich unbeholfen.

(Bei Frage 4 höre ich mal auf zu lesen.)

;-)   / 04. November 2009

Nach offiziellen schwedischen Angaben starben fünf Menschen, die Behörden gehen allerdings davon aus, dass die Impfung nicht die Ursache der Todesfälle ist und verweisen darauf, dass jeden Tag mehr als 200 Schweden sterben.

via Tote, Proteste, Mangel – Bild 1 – sueddeutsche.de.

Alles fertig gemacht   / 03. November 2009

Nach Gerichtsentscheid: Tschechischer Präsident Klaus unterzeichnet Lissabon-Vertrag – Europäische Union – Politik – FAZ.NET.

Zum Glück bin ich noch jung und werde hoffentlich in 60 oder 70 Jahren den historischen Rückblick auf die Jahre 1990 bis 2010 erleben. Alle Freuen sich, dass engagierte Bürger die Mauer eingerissen haben und die Folge sind der “Vertrag von Lissabon” und der “Bologna-Prozess”.

Beide Projekte sind nun abgeschlossen und nun muss sich erweisen, ob der politisch-wirtschaftliche Komplex in Europa (EU) sein Bachelor-Stimmvieh (Bologna) bekommt – oder ob nicht vielleicht doch was ganz anderes passiert.

Heute lässt sich festhalten: Es ist erstaunlich, wie problemlos die Hinnahme dieser Veränderungen verlief.

Sind wir schon in der Matrix?   / 27. Oktober 2009

Bis zu einem Drittel der EU-Bevölkerung könnte infiziert werden, was den Wirtschaftsaufschung gefährde.

via Telepolis pnews: EU-Kommissarin Vassiliou ruft mit drastischen Warnungen zur Impfung gegen Schweinegrippe auf.

Das hört sich ja gruselig an. Ein Drittel der EU-Bevölkerung könnte sterben und das wäre nicht gut, jetzt wo die Wirtschaft doch gerade wieder anzieht (wie man munkelt).

Damals, als die Pest über Europa herzog, dass war auch nicht sehr angenehm für die “Wirtschaft”. Den Vasallen und Königen wurden plötzlich die Bauern knapp. Und die Bauern die das mitbekamen, erstarkten in ihrem Selbstbewusstsein und stellten plötzlich Ansprüche. Die Entstehung von Privateigentum aus limitiertem Nutzungsrecht, individuelle regionale und soziale Mobilität und die Autonomie der Dörfer waren die Folge.

Ein derartiger Vorgang darf natürlich kein zweites Mal passieren. Das plötzlich 180 Millionen Menschen sterben oder länger ausfallen wird natürlich nicht passieren – aber schon die Weigerung, sich hörig impfen zu lassen ist ein Skandaaaaaal. Dann müsste sich die Wirtschaft wohl noch um die Menschen kümmern??? Dieses Internet, seine Möglichkeiten der Informationsverbreitung an Ablenkung hat ein ganzes Gesellschaftsgefüge zerstört. Die Wirtschaft leidet und alle machen sich ein zufriedenes und selbstbestimmtes leiden – das darf natürlich nicht sein!