Bei vielen Spielen und vielen Spielern vermisse ich eine Freude, die sich aufs Publikum überträgt. Es ist zu viel Dienst nach Vorschrift, zu emotionslos. Dass sich mal einer mit dem Publikum anlegt oder mit dem Schiedsrichter, oder mal ein bisschen härter in den Zweikampf geht, um der Mannschaft zu zeigen, dass noch was geht – das vermisse ich.
via Im Gespräch: Lothar Matthäus: „Deutschland muss sich schämen“ – Bundesliga – Sport – FAZ.NET.
Update:
Oh Gott, was für ein Interview. Auf das obige Zitat “zu viel Dienst nach Vorschrift”, folgt zwei Antworten weiter: “Ich habe kein persönliches Verhältnis zu Bayern München. Die Zeit liegt lange zurück, ich habe dort meinen Job gemacht.”
Auf die Eingangsfrage, was er Deutschlands Fussball bieten könne, meint er: “Ein paar Ideen. Ein bisschen mehr Phantasie, speziell bei Standardsituationen. Da ist mir zu viel Schema F.” – vielleicht wirkt es nur auf mich so, aber diese nicht notwendige Konkretisierung auf “Standardsituation” + die Auswahl, gerade “Standardsituation” herauszugreifen ist irgendwie peinlich unbeholfen.
(Bei Frage 4 höre ich mal auf zu lesen.)









