Lest weniger Donuts!

Dienstag, 21. August 2018, 11:03 Uhr

Hier entsteht ein Buch (“Rentnerrepulik”) und zum Einstieg klären wir erstmal Formatfragen zum Medium Buch mit Beiträgen von Alexander Macris und Gert Heidenreich.

Eric Minbiole

Wir haben in diesen Vortrag von Alexander Macris TED-Talk reingehört und dann in kurze Ausschnitte von Gert Heidenreich im SWR2-Forum über Literatur ohne Lektüre. Als interessante Stimmen aus der amerikanischen Podcastblase hab ich Nick Bilton, Marc Maron, Ezra Klein, David Axelrod und Joshua Topolsky aufgezählt. Und empfehlen möchte ich euch Moritz’ Podlog, ein tägliches Denktagebuch aus dem vergangenen Jahr. (autom. erst. Transkript)

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17 Gedanken zu „Lest weniger Donuts!“

  1. Hallo Stefan,

    Zu deinen Ausführungen habe ich zunächst erst einmal zwei Anmerkungen.

    1. Hörbücher
    Ich höre sehr viele Podcasts und auch Bücher und ich möchte dies auch nicht missen. Aber in einem Punkt funktioniert dieses Medium für mich überhaupt nicht, und zwar bei Sachbüchern.

    Während ich Literatur wie Harry Potter oder andere Geschichten fast unbegrenzt konsumieren kann und auch meine Gedanken auf die Geschehnisse fokussieren kann gelingt mir dies bei Sachbüchern kaum. Zuletzt habe ich es bei “Schnellem Denken, Langsames Denken” gemerkt. Ich musste mir Passagen mehrfach anhören um den Gedanken des Autors folgen zu können. Beziehungsweise konnte ich mehrfach nicht mehr die Herleitung der aktuellen Aussage nachvollziehen, da die vorangegangenen Sätze nicht hängen geblieben sind.

    Im Gegensatz dazu fällt es mir viel leichter komplexe Texte zu verarbeiten, wenn ich diese selbst lese. Es ist als ob der Zwischenspeicher für das Gelesene größer ist und mein Gehirn davon ausgeht, dass ich mit dem Stoff noch weitere Gedanken verarbeiten möchte. Zu mal man in einem Text viel einfacher zwischen den Zeilen springen kann um Zusammenhänge herzustellen. Es ist als ob mein Hirn beim Lesen aktiver ist, während das gesprochene Wort nur einen passiven Mindset auslöst.

    2. Lesen
    Ich kann die These nur bestätigen, lesen bildet. Es fordert und fördert gleichermaßen. Unser Sohn liest für sein Alter (9) Bücher die teilweise weit über dem üblichen Niveau seiner Mitschüler liegt und das macht sich massiv in seiner Ausdrucksweise und auch den teilweise verblüffenden Gedankengängen bemerkbar.

    Interessant ist auch, daß er anfangs ziemliche Probleme mit dem Lesen hatte. Es gab aber irgendwann eine Art Durchbruch, ab dem es ihm immer leichter viel zu lesen. Genau kann ich es nicht mehr rekonstruieren, aber einen Anteil hatte sicher auch das erste Harry Potter Buch. Die Geschichte hat ihn so sehr gefesselt, dass er unbedingt weiter lesen wollte, auch wenn es ihm schwer viel. Zu mal wir ihm auch nicht die Abkürzung über den Film gestatteten, wie es viele Mitschüler gemacht haben. Mittlerweile hat er alle Teile gelesen (die letzten in Begleitung mit uns).

    Und mit jedem weiteren Buch entwickelt er sich weiter. Auch bildet sich sein eigener Geschmack heraus. Was ich an der Entwicklung sehr bemerkenswert finde ist, er kann nun klipp und klar benennen was ihm an einer Geschichte nicht gefällt. Ob es Charaktere sind ihm zu oberflächlich sind oder die Protagonisten ständig sinnfreie Aktionen durchführen.

    Daher bin ich auch dafür, Kinder und auch Erwachsene müssen lesen. Und man muss sie auch ermutigen den schwereren Stoff zu nehmen. Mittelfristig wird sich das auszahlen.

  2. Mir geht es ähnlich wie Sadu, beim Thema Hörbücher. Wenn ich jedoch z. B. einen Vortrag zu komplexen Themen neben dem hören auch SCHAUEN kann, geht es wieder besser. Scheinbar brauche ich den visuellen Input, um bei der Sache zu bleiben.

  3. Danke für den Podcast; ein sehr interessantes Projekt, das ich auf jedenfall weiter verfolgen werde.

    Bezüglich der Veröffentlichungsweise des Buches habe ich allerdings Bedenken. Book-on-Demand-Produktionen weisen oft eine sehr schlechte Qualität auf (einerseits, weil so oft Autoren veröffentlichen, die – aus guten Gründen – keinen Verlag gefunden haben der sie publiziert, andererseits aber auch, weil die Druckereien öfters nicht gerade die höchsten Standards einhalten).
    Folgen sind sehr schlechte Papierqualität (wie Druckerpapier, oft viel zu hell gebleicht (mit Blaustich) – was das Lesen erheblich erschwert); schlechte Bindung (Heißleim statt Kaltleim – von Fadenbindung kann man nur träumen); miserable Typographie, Rechtschreibfehler, beschissenes Coverdesign etc., da kein Lektor u. kein Verleger der drüberschaut (da hab ich bei Dir die wenigsten Bedenken).

    Diese Punkte bezüglich der allgemeinen Verarbeitung, sind mir sehr sehr wichtig. Wie es auch im Podcast heißt: das Buch ist perfekt; und da sollte dem Buch der Dienst erwiesen werden, gewisse Mindeststandards der geistigen Produktion und Manifestation einzuhalten. (Leseempfehlung!: Die perfekte Lesemaschine v. R. Reuß; gibt einen hervorragenden Überblick).

    1. Jo, Problem sehr ich, Befürchtungen teile ich aber kaum. Diese Form des Publishing ist ja nicht nur Resterampe für Verlagslose, sondern auch ganz normale Dienstleistung für viele Sachen bei denen Qualität nicht egal ist…

    2. Zumindest für den Weg vom Manuskript zum gesetzten Text gibt es sehr gute Lösungen. Pandoc übersetzt automatisch von einem Format ins andere, z.B. das Manuskript im Markdown-Format (oder Word) in eine professionelle, druckfertiges PDF-Datei (via LaTeX) und in diverse ebook-Formate.

      Für LaTeX benötigt man dann nur ein gutes Template für Bücher (gibt es bereits, kann man sich aber mit Einarbeitung in LaTeX und Lesetypographie auch selbst erstellen oder als Dienstleitung kaufen) und schon hat man das, was sonst der professionelle Schriftsetzer macht erledigt. Der LaTeX-Algorithmus funktioniert seit 30-40 Jahren fast unverändert und es wurden bereits Millionen Artikel und Bücher höchster Qualität im (hauptsächlich natur-)wissenschaftlichen Bereich so gesetzt.

      Und das beste ist: Bei jeder Änderung am Manuskript fallen auf Knopfdruck wieder die fertigen Formate heraus. Fragen zum Thema beantworte ich gerne.

  4. Mir reichen die Darreichungsformen wie Audio und Youtube um Ideen vermittelt zu bekommen die mich unterhalten.

    Die Sache mit der Bildung oder dem Wissenserwerb – ist mir nicht so wichtig wie die Unterhaltung.

  5. Das wird dann wohl nicht live auf Twitch erfolgen?
    Vielleicht in Zukunft mal ein Gott und die Welt Talkradio auf Twitch mit Chat? Wobei man da auch ne Weile dran arbeiten muss, bis man einen guten Chat hinbekommt, bzw. das Arbeiten/Zurechtkommen damit…

  6. (1) 43:20 ‘Leben in einer Rentnerrepublik’ erinnert mich an: “It is easier to imagine the end of the world than the end of capitalism.” und das dazugehörige Buch von Mark Fischer (1968 – 2017, Selbstmord) ueber jenes; Capitalist Realism. Zero Books, der Verlag, hat auf seinem YouTube Kanal[0] viele Beispiele zur Erlaeuterung weit hinaus ueber das Buch selbst.

    (2) Um mal aus der Katze die sich in den Schwanz beisst einen Tiger zu machen:

    A: Thomas Jefferson in einem Brief 1789: “wherever the people are well informed they can be trusted with their own government”[1]

    B: Die Hoehe der Streitkultur, oeffentliche Debattenfuehrung, Dialektik; so sind wir im Keller mit MAGA und auf der Insel vom Kliff gesprungen ist man mit “hordes of immigrants”, “the unelected EU”, “Project Fear” und von Michael Gove “The britisch people had enough of experts.”[2] Und wenn man sich nicht richtig ausdruecken kann, kann man nicht kommunizieren, vorallem neue Ideen/Utopien.[3]

    C: Die Welt-, Perspektiven-, und Kulturoeffnung durch eine zweite (oder mehr) Sprache(n). Nicht nur persoenliches Wachstumspotentizal sondern auch oekonomische Oeffnung fuer mehr Wachstum.[4]

    D: Die Rechtschreibreform …

    [0] https://www.youtube.com/channel/UCyoQK-mZXr2ws4C0nXGCH1w/search?query=capitalist+realism
    [1] http://www.loc.gov/exhibits/jefferson/60.html
    [2] https://www.youtube.com/watch?v=mvgXgSlJ-Es
    [3] https://aufwachen-podcast.de/kommentare/index.php?thread/222-interessante-sendungen-und-links/&postID=47046#post47046 & https://www.youtube.com/watch?v=MTMJygaGCBE
    [4] https://www.youtube.com/watch?v=dH1SvGMY4Qs & Research for the government’s trade and investment agency, carried out by Prof James Foreman-Peck, found that a lack of language skills lost the UK economy an estimated £48bn every year. https://www.bbc.co.uk/news/education-40288547

  7. Ich finde deine Arbeitsweise sehr interessant.
    Was meinst du mit Pinboard? Ist das digital oder wirklich im Raum?

    Auch sehr spannend, dass du Texte diktiert hast für Bücher. Wurde das von einer Sofware als Text dargestellt oder hast du dir das angehört und selbst entschieden wie und was du das als Text eintippst?

    Besonders erstaunt war ich darüber, was du über Citavi gesagt hast. Ich kenn das so, dass man direkt in Citavi reecherchiert und dort seinen ganzen Haufen an Zeug hat, also recht chaotisch oder zu viel zuerst. Du scheinst es ganz anders zu benutzen. Also machst du die Recherche ohne Citavi und erst wenn du die ganzen Quellen hast, arbeitest du die in Citavi ein, wahrscheinlich um eine Sortierung zu haben. Hab ich das richtig verstanden?

  8. Hallo Stefan,

    vielen Dank für die tollen Ausführungen zum Leseverhalten. Ich habe mir schon selbst über dieses Thema meine Gedanken gemacht und bin beim Reflektieren auf einige Punkte in meiner eigenen Biografie gestoßen, die, meiner Meinung nach, diesen von Macris beschriebenen Trend vielleicht etwas plastischer machen können.

    Als ich in der dritten oder vierten Klasse war, hat mir mein Opa mein erstes Lexikon geschenkt. Für mich hat sich damit eine neue Welt eröffnet. Während andere Klassenkameraden ihren ersten Fernseher im Zimmer hatten, habe ich abends in diesem Lexikon geschmökert. Ich fand’ das toll. Einfach wahllos in den Seiten blättern und einfach jeden Fachbereich menschlichen Wissens zu ergründen. Dieses Wissen hat mir in der Schule natürlich “nichts” gebracht – wie auch. Ich konnte damit ja weder mathematische Probleme lösen noch konnte ich damit die Kommasetzung erklären. Für dieses “unnütze” Wissen wurde ich von meinen Klassenkameraden auch auf der weiterführenden Schule immer belächelt.

    Welche Schulstunden ich im Nachhinein am wertvollsten fand? Es waren die mit Lehrern, die einfach mal den Unterrichtsstoff beiseite gelegt haben und sich mit uns über den Alltag, Forschung und eben jenes oben beschriebene Lexikawissen unterhalten haben. Man wurde angespornt zu diskutieren, zu reflektieren, Theorien und Hypothesen zu bilden und, ganz besonders, auch einmal zuzuhören.

    Letztens habe ich einen dieser alten Lehrer auf einer Veranstaltung meiner damaligen Schule getroffen. Mir hat er berichtet, dass er mittlerweile nur noch die Tage zähle bis er in Rente gehe. Warum? Er finde keinen Zugang mehr zu den Kids. Sie würden sich für nichts alltägliches mehr interessieren.

    Was für Schlüsse ziehe ich für mich aus diesen Erfahrungen?
    Der eh schon immer geringer werdende Lesekonsum trifft auf ein Bildungssystem, das lediglich Kompetenzen vermittelt, um irgendwelche Arbeiten oder Aufgaben zu erledigen. Was es uns nicht mehr lehrt, ist ein kritisches Denken und Handeln. Auf den Hochschulen ist es doch dasselbe. In meiner Heimatstadt Mannheim hat die Universität vor einigen Jahren sogar einmal erwogen die Geisteswissenschaften ganz abzuschaffen -ist dann zum Glück doch nicht geschehen.

  9. Wir sind ja Gedanklich noch bei der Form und vielleicht noch ein gutes Stück weg vom Inhalt aber – habt Ihr nicht auch das Gefühl die mediale Sau ist schon mal durchs Dorf getrieben worden? Alt gegen Jung. Die Rentnerrepublik die auch im Denken konservativer wird, weil die Dynamik des Geistes abnimmt, je älter man wird.
    Ob man daraus einen kollektiven Zustand postulieren kann oder diese Postulierung der eigentliche inhaltliche Spaß wird, bleibt abzuwarten.

    Zur Dynamik des Geistes: Bestimmte Bewertungen die man einmal gemacht hat und auf der Prämisse man weitere Annahmen begründet, diese nehmen mit dem Alter ja zu. Hier ein Beispiel irgendwann in jüngere Lebensjahren entscheidet man sich dazu das es nicht klug ist Schusswaffen zu besitzen, in die Hand zu nehmen oder diese in größeren Mengen in einer Gruppe, die als Land definiert wird, zu haben.

    Beispiel Schweiz dort bekommen die Wehrdienstleistenden ihre Waffen mit nach Hause was zu einem höheren Gebrauch, bei den Suiziden und familiären Konflikten führt. https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/der-traurige-zweite-rang-der-schweiz/story/21879680
    Sobald eine Waffe in der Nähe ist steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese in irgendeinem Kontext auch benutzt wird.

    Zurück zu konservativen Werten oder Bewertungen die man in jungen Lebensjahren einmal macht und dann aufrecht erhält und die eine gewisse Resistenz entwickeln. Warum sollte ich meine Ablehnung gegenüber Schusswaffen, in meiner Nähe, nochmal revidieren? Nur weil die jungen Leute meinen jetzt wo der Klimakrieg Europa erreicht hat und sie mit Bürgerwehren die Straßen verteidigen – soll ich mich auch gegen die Plünderer bewaffnen? Im Jahr 2060? Seh ich nicht ein.

  10. Hallo Stefan,

    dein Vergleich von Fitnessstudio in der postindustriellen Zeit hat mich auf den Gedanken gebracht, dass der Rückgang des Lesens und die Entwicklung der Literatur auch eine Folge des veränderten Arbeitsmarkts sein könnte. Personen, die beruflich quasi die ganze Zeit mit Lesen & Schreiben von teilweise komplizierten Texten beschäftigt sind, wollen dies nicht auch noch in der Freizeit tun. Dadurch kommt dann eben die körperliche Bewegung in der Freizeit, statt bei der Arbeit. Dann wäre die Zuordnung Lesen=Arbeit/Bewegung=Freizeit anstatt Bewegung=Arbeit/Lesen=Freizeit.Mir als Student geht es jedenfalls so.

    Außerdem kann man noch die immer voller werdenden Terminkalender als möglichen Grund für kürzere Texte und Kapitel anbringen. Wenn man täglich weniger Zeit zu lesen hat, liest man vielleicht lieber ein kurzes Kapitel ganz, als ein langes Kapitel zur Hälfte, sodass man es beim nächsten Mal evtl. wieder von vorn beginnen muss. Mit dem Argument der geringeren Freizeit/mehr Verpflichtungen kann man ebenfalls begründen, wieso immer mehr Hörbücher/Podcasts konsumiert werden, da man nebenbei noch andere Dinge erledingen kann.

    Weniger Freizeit kann außerdem ein Grund dafür sein, dass eher TV gesehen wird, als gelesen. Ein Harry Potter Buch kann in 2 Stunden(?) geschaut werden; es zu lesen dauert wesentlich länger.

    Das waren meine Ideen dazu.

    Viele Grüße und mach weiter so. Sorry für den Aufsatz.
    Bene

  11. Textabsätze nach 2000 sind in der Regel kürzer, aber kann es nicht auch sein, dass mehr Leute als zuvor Bücher schreiben? Also nicht die Vereinfachung, sondern die Alphabetisierung, die Literarisierung, sorgt für mehr Bücher, die aber einfacher sind. Im Gegensatz zu davor, wo wenige komplizierte Bücher für wenige Literarisierte.

  12. Guten Tag Stefan,
    widerspricht/koexistiert die “Rentnerrepublik” nicht der/mit der “Juvenilisierung”* bei Andreas Reckwitz (in: Die Gesellschaft der Singularitäten) wonach Jugendlichkeit(also Offenheit(nicht im ethnischen Sinne sondern im freizeitaktivistischen), Selbstverwirklichung, Bewegungsdrang, gewisse urbane und kosmopolitische Freizeitaktivitäten, für Rentner also”aktives Altern”)zu einem attraktiven und somit dominanten Kulturmuster für alle Altersstufen wird, natürlich nur für Leute die es sich leisten können(= die 40% grosse Akademikerklasse)?

    *, die entstand, weil es seit den 90ern keine genuine Jugendkultur gibt

    Reckwitz` Vergleiche/Literaturempfehlungen dazu ist: “Die jungen Alten. Analysen einer neuen Sozialfigur” von Silke van Dyk und Stephan Lessenich; und “Die heimlichen Revolutionäre. Wie die Generation Y unsere Welt verändert” von Klaus Hurrelman und Erik Albrecht

  13. Moin Stefan,

    du hattest ja die Frage nach dem Geistigen äquivalent zum Fitnessstudio aufgeworfen und ich glaube, dass es dort tatsächlich ein paar Prozesse gibt, die man vielleicht übersieht.

    Nämlich ganz klassische Spiele. So einfach es klingt, so logisch ist es. Nehmen wir allein das Brettspielsegment, welches früher ein reines Kindergeschäft war oder zumindest als solches galt. Obwohl wir in der Rentnerrepublik leben, obwohl es immer weniger Kinder, steigen dennoch jährlich die Gewinne der Spielwarenindustrie.

    Und auf Spielwaren ist das ganze ja nicht begrenzt. Klar gibt es zwar auch Hirnlose Computerspiele, welche relativ passiv vonstatten gehen, aber Computerspielen fördert den Geist und die Geistige Gesundheit.

    Ich glaube nicht, dass die Märkte grundlos wachsen oder das grundlos der Anteil von Rentnern als Konsumenten auf diesen Märkten zunimmt.

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